Ein orange-weißes Auto mit großem Heckspoiler und großer Frontlippe
© Hyundai
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April 2025

Inster wird zum Insteroid

Mit dem Hyundai Insteroid stellen die Koreaner eine Studie auf die Räder, die von der Serienversion des praktischen Inster gar nicht weiter entfernt sein könnte.

Der Hyundai Inster ist erst kurze Zeit auf dem Markt, positioniert sich aber bereits als potenzieller Verkaufsschlager. Elektromobilität im kleinen Format für weniger als 25.000 Euro – ein Segment, das lange praktisch nicht existiert hat, startet aktuell voll durch. Der Inster will mit besonders viel Alltagstauglichkeit und Variabilität glänzen. Am 1. April enthüllte Hyundai eine Designstudie, die den bodenständigen Ansatz des Inster ins Gegenteil verkehrt und den elektrischen Zwerg in einen aufgeputschten Tuningboliden verwandelt. Hyundai Insteroid nennt sich das gute Stück passenderweise. Und nein, das ist kein Aprilscherz.

Ein orange-weißes Auto mit großem Heckspoiler steht in einer Halle © Hyundai
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Der Insteroid im Detail

Wer das nicht glauben kann, muss zwischen dem 3. und 13. April die Seoul Mobility Show aufsuchen, wo der Hyundai Insteroid tatsächlich als Showcar zu begutachten ist. Es handelt sich also nicht nur um ein Rendering. Abgesehen von den unübersehbaren Aerodynamik-Aufbauten und dem massiven Widebody-Kit hat das Designteam von Hyundai Europe noch an zahlreichen Details des Konzepts gefeilt. Es kamen Leichtbau-Komponenten zum Einsatz, während der Innenraum mit nachhaltigen Materialien nicht geizt. Darüber hinaus gibt es stilgerechte Schalensitze, ein völlig neues Kombiinstrument und sogar einen Überrollkäfig. Ein Drift-Modus ist auch an Bord. Der wird dem Showcar-Charakter entsprechend allerdings wohl kaum wirklich zum Einsatz kommen.

Die Geschichte hinter dem Insteroid

Die Idee hinter dem Hyundai Insteroid ist es, als Blickfang für die Inster-Baureihe zu fungieren. Zu diesem Zweck soll er die wichtigsten Automobilmessen in Korea und Europa abklappern und dort Besucher mit seinem auffälligen Äußeren zum Hyundai-Stand locken. Vor allem junge Leute soll er mit seiner wilden Optik begeistern und somit eine Verbindung zur Marke schaffen. Dementsprechend ist die Need for Speed-Ästhetik auch gewollt. Eduardo Ramírez, Chefdesigner bei Hyundai Design Europe, beschreibt den Entstehungsprozess des Insteroid wie folgt: "Bei diesem Projekt konnten wir unserer Kreativität freien Lauf lassen und uns von Videospielen inspirieren lassen, um eine emotionale und einnehmende Vision der Marke Hyundai zu schaffen."

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